Gewerkschaft der Sozialverwaltung -GdV-

Pressemitteilung der Gewerkschaft der Sozialverwaltung (GdV) NRW

"STOP - Hände weg von der Versorgungsverwaltung in NRW"

Landesweite Protestaktion gestartet

Senden/NRW. Die Gewerkschaft der Sozialverwaltung NRW (GdV) hat eine landesweite Protestaktion gestartet: "STOP - Hände weg von der Versorgungsverwaltung in NRW" richtet sich gegen die Landesregierung NRW das Gesetzesvorhaben zur Auflösung der Versorgungsverwaltung zu stoppen.

Das Stoppschild steht als Motiv auf Plakaten, Postkarten und Autoaufklebern für den Erhalt der Versorgungsämter.

Das Zerschlagen der Versorgungsverwaltung und das Übertragen der Aufgaben auf die beiden Landschaftsverbände, die fünf Bezirksregierungen und die 54 Kreise und kreisfreien Städte in NRW wird von der GdV kritisiert. "Hier wird die schlechteste und teuerste Variante der Verwaltungsstrukturreform favorisiert", erklärt Günter Wierling, Landesvorsitzender der GdV. Auch der Landesrechnungshof NRW hat dieses jetzt in einem Bericht an den Landtag vollauf bestätigt.

Bis heute hat die Landesregierung kein Konzept für eine bessere und kostengünstigere Alternative vorgelegt. Mit der Filetierung der Aufgaben der bisher elf Versorgungsämter auf künftig 61 andere Dienststellen wird zu Lasten der Bürger die Qualität der Aufgabenwahrnehmung, die Einheitlichkeit der Rechtsanwendung ganz erheblich gefährdet und die hohe Fachkompetenz verloren gehen. NRW kann und darf auf diesen anerkannten, kompetenten und verlässlichen sozialen Dienstleister für die Bürgerinnen und Bürger, die Versorgungsverwaltung, auch in Zukunft nicht verzichten.