Gewerkschaft der Sozialverwaltung -GdV-

Senden/NRW. Unter dem Motto

„Stopp Hände weg von der Versorgungsverwaltung"

haben heute fast 1000 Kunden und Mitarbeiter der elf Versorgungsämter in Nordrhein-Westfalen gegen die von der Landesregierung geplante Auflösung und Zerschlagung der Ämter protestiert.

Nach der Auftaktkundgebung am S-Bahnhof Dortmund-Dorstfeld führte der Demonstrationszug über die Wittener Straße und den Dorstfelder Hellweg in die Rheinische Straße zum Versorgungsamt Dortmund. In der sich anschließenden Protestkundgebung vor dem Versorgungsamt Dortmund machten Marianne Saarholz vom „Bündnis Erhalt der Versorgungsverwaltung NRW", Hans-Willi Körfges, Vorsitzender des Innenausschusses des Landtags der SPD, Günter Wierling, Vorsitzender des GdV-Landesverbandes NRW und Hans-Dieter Warda, Landesfachbereichsleiter ver.di NRW auf die Effizienz der Versorgungsverwaltung aufmerksam.

Die Versorgungsverwaltung erfüllt ihre Aufgaben bürgernah, zügig und mit hoher Fachkompetenz. Sie arbeitet heute kostengünstiger als die Kreise und kreisfreien Städte es zukünftig werden.

Gewerkschaftsvertreter - sowohl der Gewerkschaft der Sozialverwaltung (GdV), als auch ver.di sind sich mit den Sozialverbänden und Kunden einig: Die Landesregierung gefährdet mit der Auflösung der Versorgungsämter die einheitliche Rechtsanwendung und Rechtssicherheit für über zwei Millionen Menschen mit Behinderungen, für Opfer von Gewalttaten, für Kriegsopfer und deren Angehörige.